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Devils MC

 

 

Im Jahre 1985 hat man unsere Heimat überhaupt nicht demokratisch nennen können. Es war eher ein von der Politik gesteuertes Polizeistaat. Warum ist es wichtig in der Geschichte eines MCs? Weil die gemeinsamme Geschichte unseres Klubs in dieser Zeit angefangen hat. Unsere Brüderschaft erstand, als wir in der Mittelschulenalter waren. Die paar jungen Motorradfahrer haben ein änliches Interesse gehabt, nur das Motorrad war wichtig. Jeden Tag haben wir uns getroffen, und fuhren hin und her. Das Geld haben wir lieber auf Benzin als auf Lebensmittel ausgegeben. Wir haben oft mit der unbegründeten Belästigung von der Seite der Polizei konfrontiert. "Wenn diese Gruppe hier sich nicht schnell auflöst, werde ich euch alle einkerkern !" - diese Sätze haben wir schon resigniert angehört. Und es kam noch schlimmer, als wir den Color auf den Rücken genäht haben. Es war eine schlimme Zeit, bis die Behörde - oder vielleicht die ganze Gesellschaft des Landes - verstanden hat, daß die Motorradfahrer keine Räuber sind, die sich wegen der Umstürzung der Regierung sich versammeln.
Heuer hat sich die Lage komplett verändert. Wenn man einen Biker im Restaurant sieht, kommt der Kellner freundlich zu ihm, der Polizist betrachtet uns nicht mehr, als Erzfeind. Wir bräuchten noch eine ordentliche Interessenvertretung, und das Paradies wäre angekommen. Tja, und die GDP unseres Landes sollte sich um die zehnfache erhöhen...
Aber zurück zum Klub! Unser Leben haben wir selbst ausgestaltet, ohne Erfahrung über die Motorrädergesellschaft und Klubleben anderer Länder zu haben. Mit heutigen Augen betrachtet, hätten wir vieles anderst machen sollen, aber damals befand sich noch der Film "Easy Riders" unter den verbotenen Filmen in Ungarn. Woher sollten wir Infos haben?
Wir haben an unseren MZs und JAWAs gebastelt, und wir waren besorgt, wie wir die Umbaugenehmigung bekommen. Dann haber wir gearbeitet bis zum Umfallen, um die Strafe bezahlen zu können, und das Kennzeichen zurückzubekommen.
Es ist damals passiert, am Abend wollten wir zum Velencei-See fahren. Einem von uns ist aber um 7 Uhr eingefallen, daß er noch die Kupplung des MZs zurückschweissen muß, weil es heruntergesprungen ist. Um Mitternacht sind wir dann losgefahren, um 5 Uhr in der Früh waren wir am Ufer. In einem solchen Zustand waren unsere Bikes. Und wir sind dann eingeschlagen, nur so, unter dem klaren Himmel voller Sterne.
Natürlich sind wir am Morgen auf ein großes Getön aufgewacht, und als wir unsere Augen öffneten, haben wir die traurige Tatsache erkennen müssen: wir haben bei Tagesanbruch das Freibad als unser Schlafplatz gewählt. Die Leute sahen uns ziemlich komisch an.
Dann, '89-90 begann das Wunder! Man konnte in Japan hergestellte Motorräder kaufen. Hätte das und jemand fünf Jahre früher gesagt, hätten wir ihn bestimmt ausgelacht.
Während sich die Motorräder des Klubs formten, sind noch wichtigere Sachen passiert. Der Klub selbst gewann seine Gestalt. Diejenigen, die nicht diese Richtlinie folgen wollten, haben den Klub verlassen, und es sind Mehrere gekommen, durch die wir menschlich viel gewonnen haben.
1992 haben wir unser erstes Motortreffen, 1994 unseren ersten Markt, 1997 die erste Motor Show organisiert. Bei unseren Veranstaltungen gab uns die Tatsache den Schwung, daß es keine Parties nur für uns gab. Auf den Veranstaltungen des Ungarischen Motorverbands wurde das Feld immer um 9 schon geräumt. Wir waren gezwungen, uns das Milieu zu kreieren, wo wir uns gut und selbstvergessen amüsieren konnten.
'95 haben wir das Klubhaus, oder besser gesagt das Land, wo es heute steht, gekauft. Auf dem Platz der verfallenden Bude haben wir mit vierjähriger harten Arbeit die Hütte aufgebaut, wo wir uns jeden Abend versammeln können. Seitdem entwickeln und bauen wir den Platz ständig und bewusst weiter.
Wir haben eine bestimmte Vorstellung davon, wie ein Klub aussehen sollte:
- der Klub soll mindestens sechs-sieben Mitglieder,
- eine stufige Aufnahmeordnung von Mitgliedern, und
- ein Klubhaus haben,
- er soll einheitlich sein,
- er soll einen ständigen Vertreter haben,
- regelmäßige Klubtreffen sollten veranstaltet werden.



Zurzeit hat Devils MC fünfundzwanzig Mitglieder in drei Städten (Budapest, Debrecen und Kecskemét), davon sind vier hangaround und ein prospect.
Der Klub wird auch heute noch von unserer Freundschaft zusammengehalten, und darauf sind wir auch noch nach mehr als zwei Jahrzehnten sehr stolz.
Im Januar 2001 haben wir einen Chapter-Bund mit zwei anderen heimischen Motorradklubs abgeschlossen. Der Bund basiert darauf, daß die zwei Brüderschaften uns in den letzten Paar Jahren sehr nah gekommen sind. Es schien so, daß wir ähnlich über das Leben, das Motorradfahren und das Leben im Klub denken, und zwischen den Mitgliedern gibt es auch mehrfache Freundschaften. So wurde sowohl aus Amigos of Rock'n Road MC in Kecskemét, als auch aus Holy Gasoline MC in Debrecen ein Chapter von Devils MC! So sieht's aus zur Zeit. Und worin bestehen unsere Ziele?
Wir möchten mit unseren Veranstaltungen auch weiterhin Richtung zeigen, was gut und was schlecht ist. Durch das Niveau und die Größe der Újszilvás Meeting haben wir eine mitteleuropäische Megaparty zustande gebracht. Es hat nicht so angefangen, es war eher eine Party, die fast nur auf Einladungen basierte. Der Maß ist der guten Stimmung zu verdanken.
Durch den Markt decken wir ein reales Befürfnis für eine Fete außerhalb der Saison ab, wo du sogar Einzelteile kaufen kannst - sehr billig!
Wir sehen die Devils Motor Show, die ungarische Motorbaumeisterschaft als unsere Mission. Ja wohl, man muss den Motorradfahrern unseres Landes zeigen, daß es auch in unserem Heimat niveauvoller Umbau gibt. Und das auch dann, wenn hier einem Umbauer oft so viel Geld für das ganze Motor zur Verfügung steht, als einem aus Amerika oder Frankreich für eine Radscheibe.
Wir sind seit unserer Gründung Mitglieder im Ungarischen Motorradklubverband, wir haben gute Kontakte zu mehreren ungarischen und zahlreichen ausländischen Motorradklubs. Unter den Letztgenannten ist uns der Seventyfour or More Harley Club der Wichtigste, mit dem wir seit 1992 eine gute Freundschaft pflegen. Wir treffen uns jedes Jahr mehrmals weder in Europa, in Ungarn oder bei ihnen.
Bei den Mitgliedern von Devils MC ist das Harley keine Vorbedingung, aber Zweidrittel von ihnen fahren heute schon dieses Typ (In dem Chapter in Kecskemét gibt es nur Harleys), und die Nummer von selbstgebauten Motorrädern ist auch hoch.

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