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Devils MC

 


 

   Anfang der 90er Jahre hat sich unser Klub, der von den Veranstaltungen des Ungarischen Motorradverbands schon genug hatte, mit Hunderten oder viel mehr mit Tausenden von heimischen Motorradfahrern nach einer Umgebung gesehnt, wo sie sich unter geeigneten Umständen mit denen von der selben Gattung hätten treffen können. Nach zahlreichen Zusammentreffen neben Landstraßen und an Seeufern haben wir angefangen, bewusst nach einem Ort zu suchen, wohin wir all unserer Freunde einladen konnten. Wir haben es in Campings, auf Feldern von Spargenossenschaften und bei mehreren Selbstverwaltungen versucht. Damals haben sich noch Alle von Motorradfahrern gescheut, so wurden wir überall zurückgewiesen. Natürlich haben sie uns nie den eigentlichen Grund genannt, aber das Endresultat war immer das Gleiche: hier sollten sich keine mehrere hundert Motorradfahrer amüsieren!
Dann traf Gyuri (er hat ein kleines Land da) den Bürgermeister von Újszilvás in der Kneipe. Dieses Gespräch hatte eine entscheidende Auswirkung sowohl auf unseren Klub, als auch auf sehr viele Motorradfahrer. Was ist bei dem ominösen Gespräch passiert? Tibor Fehér (Bürgermeister) sagte ein Stichwort... aber lasst uns das wortwörtlich zitieren:
"Eine Party für Motorliebhaber in Újszilvás? Warum denn nicht?"

Zuerst wollten wir gar nicht glauben, daß wir es geschafft haben, aber dann haben wir die Aufgaben unter uns aufgeteilt und mit der Arbeit angefangen. Und in der letzten Woche im Juni 1992 schufteten wir dort, auf der Heide, und hofften, daß wir mit der Arbeit bis zum Wochenende fertig sein würden.
Die Lehre des Ortes war fürs erste erschreckend, wir hatten ja alles allein machen müssen, es war nichts gemacht. Wir wussten jedoch, daß es gleichzeitig ein Vorteil war. Wir könnten das Feld nach unseren eigenen Ideen gestalten, wir bräuchten uns an nichts Vorhandenes gewöhnen. Wir könnten die Zelte, den Pub und die Bühne dorthin bauen, wohin wir wollten.
Alligator MC ist schon am Donnerstag angekommen, und dann kamen am Freitag ein Motor nach dem anderen, während wir uns nur wunderten. Wir hatten ja nicht Mal Werbung gemacht. Wir hatten vielleicht ein Paar Blätter verteilt und wir haben Allen unseren Kumpels Bescheid gesagt.
Wir waren insgesamt 450 Leute, und es entwickelte sich zu einem familiären, freundschaftlichen aber gleichzeitig gewaltige Fete, wo es nicht mal von Bedeutung war, daß die Striptease-Tänzerin nicht aufgetaucht ist. Stattdessen hat sich eine Bursche ausgezogen - und er hatte großen Erfolg! Wer bei dieser Fete dabei war, machte bestimmt gute Eindrücke. Am Sonntag, als wir uns verabschiedeten, hat Jeder gewußt, daß Alle zum nächsten Treffen kommen würden.
Und es war auch so, sie informierten nur noch mehr Kumpels. Dank den guten Erinnerungen waren wir 1993 schon dreimal so viel, als letztes Jahr.
Seitdem gestalten wir uns zusammen mit der Hörerschaft - mit Euch, Motorradfahrern, und die Veranstaltung findet auch ihre Form. Zur selben Zeit wird aus dieser Gruppe mit ein Paar Tausend Leute, die ein ähnliches Interesse haben, eine Schicht mit ihrer eigenen Kultur und eigenen Bräuchen.
Es ist uns eine Freude, daß wir daran zusammen mit den anderen "schwarzen" Motorradklubs - mit unseren Brüdern - teilhaben und dazu beitragen konnten.
Seit 1992 haben sich die Motorradfahrer schon oft auf der Heide neben Újszilvás versammelt. Die Party entwickelt und gestaltet sich kontinuierlich. Woran kann man das sehen?

Wichtig ist: während den zwölf Jahren haben wir 1300 Bäume gepflanzt!

Sehen wir uns die Bands an! Das Musikprogramm wurde von uns immer mit besonderer Sorgfalt zusammengestellt. Wir haben nie aus den "sich freiwillig meldenden" Musikbands gewählt (ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie viele es waren), wir haben die aufgesucht, die wir mochten.

Die, die wir seit unserer Anfangszeit aufgesucht haben sind (und wasfür einen tollen Abend sie uns machten!): Harley Davidson Band, Damned Road, Bomber, Bulldózer, Rat Boys, Black Riders, Blues Company, Bad Times, Cik Cakk Company, Tequila, Carmen, Junkies, Stexas… Und natürlich: Karthago, Irigy hónaljmirigy, Ganxsta Zolee und das Kartell, Deák Bill Gyula und Hobó zusammen, P. Mobil, Beatrice mit Nagy Feró, Tankcsapda und Hammerschmitt aus München! Wir hatten die Gelegenheit, tolle Konzerte durch sie zu erleben!

Die Infrastruktur: während der Jahre wurde der Bungee Jumping Turm selbstverständlich, aus dem man nicht nur runterspringen kann, sondern man kann auch hinaufklettern - tu so, und du wirst über die Größe des Lagers erstaunt sein. Genau so natürlich sind die Lasershow am Abend, die Megabühne, das Drachenfliegen, eines der grössten Bierzelte des Landes, die hundertprozentig professionelle Licht- und Tontechnik, und daß 30-40 Motorgeschäfte auf dem Feld erscheinen.
Das Büfett: Devils Meeting hat immer ihr eigenes Geld: das Devils Dollar. Wisst ihr, was dessen Sinn ist? Als erstes bringt es eine eigene Stimmung mit. Aber was noch wichtiger ist, und was euch auch bestimmt schon aufgefallen ist: im Büfett in Újszilvás gibt es nie eine Schlange! Das ist zum größten Teil dem Devils Dollar zu verdanken, das in 1, 5 und 10 $ Scheinen erscheint. Davon wird der Service schneller und so kann man viel mehr Leute bedienen.

Und jetzt kommt das Wichtigste: Jeder kommt nach Újszilvás!

Die Zahl der Teilnehmer steigt permanent, hier kann man Jeden finden (angenommen du hast genügend Geduld dafür). Obwohl die Zahl in den letzten Jahren nur mit ein Paar Hundert jährlich steigt, könnte der Grund dafür sein, daß nur so viele Leute zu solchen Parties für Motorradfahrer gehen. Jedenfalls waren im Jahr 2000 6500* Leute da, und im Allgemeinen bleibt es auch dabei. Wir haben nur die mitgerechnet, die das Motorfeld betreten, ihr wisst ja, daß man zu uns nur mit einem Motorfahrrad reinkommen kann. Wir haben die Leute nicht mitgezählt, die noch mal so viel ausmachen und die sich in den Pubs und bei den Martkständen zwischen dem Dorf und dem Lager vergnügen. Sie sind nicht mit dem Motorrad da!

Viel Vergnügen mit den Fotos!